Index

 

Bremsen A - Z. 2

Bremsflüssigkeit 5

Abblendlicht 5

Aquaplaning. 5

Autourlaub ohne Stress. 7

Drehzahlmesser 7

Durch passenden Reifendruck Benzin sparen. 9

Fahren am Berg. 9

Fahren bei Nebel 11

Fahrverhalten. 11

 

Felgenpflege. 11

Lackpflege. 13

Reifenarten. 13

Reifenwechsel Sommer/Winterreifen. 15

Scheibenpflege. 15

Tiere im Fahrzeug. 15

Wintercheck. 17

Ford Motors. 17

Opel 19

 

Bremsen A - Z

 

ABS:

Das Antiblockiersystem verhindert durch elektronische Regelung der Bremskraft das Blockieren der Räder. Das Fahrzeug bleibt bei einer Vollbremsung oder beim Bremsen in der Kurve lenkbar und auch auf unterschiedlichem Untergrund spurtreu. Fahrstabilität und Lenkbarkeit wird damit Priorität eingeräumt.

 

Anhalteweg:

Summe aus Reaktions- und Bremsweg. Also die Distanz, die der Wagen von dem Moment an zurücklegt, wenn der Fahrer die Gefahr erkennt, bis zum Stillstand.

 

Betriebsbremse:

Sie wird mit einem Tritt aufs Bremspedal aktiviert. Die Betriebsbremse wirkt durch Reibung auf sämtliche Räder des Fahrzeugs ein.

 

Blockieren:

Stillstand eines oder mehrerer Räder infolge einer zu kräftigen Bremsung, während sich der Wagen weiter in Fahrtrichtung bewegt. Im blockierten Zustand können die Reifen keine Seitenführungskräfte übertragen. Sind die Vorderräder blockiert, lässt sich das Auto nicht mehr lenken, stehen dagegen beide Hinterräder oder blockieren die Räder einseitig, droht

Schleudergefahr.

 

Bremsbeläge:

Sie bestehen aus einer Mixtur von Metallen (als Faser oder Pulver), Füllstoffen, Gleitmitteln und organischen Materialien (Harze und Kautschuk). Asbest, früher wichtiger Bestandteil, ist seit 1988 verboten. Der Belag bremst zusammen mit der Scheibe oder Trommel das Auto durch Reibung ab. Nur durch sorgfältige Abstimmung werden großer Verschleiß oder schlechte Bremswirkung vermieden.

 

Bremsenprüfstand:

Zumeist mit Rollenprüfständen werden die Bremskräfte ermittelt, die als Grundlage für die Bewertung von Funktionsfähigkeit und Wirkung der Bremsanlage dienen.

 

Bremsflüssigkeit:

Sie hat die Aufgabe, den im Hauptbremszylinder erzeugten Druck verlustfrei weiterzuleiten. Die hauptsächlich aus Polyalkylen-Glykolether und speziellen Zusätzen bestehende Flüssigkeit ist giftig und ätzend. Sie sollte je nach Qualität alle ein bis drei Jahre ausgewechselt werden. Wichtigster Maßstab für die Qualität ist ein hoher Nass-Siedepunkt, der als DOT-Wert angegeben ist.

 

Bremskraftminderer:

Abhängig davon ob und wie schwer ein Fahrzeug beladen ist, regelt er den Bremsdruck für die Hinterachse. Somit werden beim leeren Wagen Überbremsen und Blockieren der Räder verhindert.

 

Bremskraftverstärker:

Die gebräuchlichsten Kraftquellen zur Verringerung der Fußkraft, die der Fahrer beim Bremsen aufbringt, sind Unterdruck und eine separate Hydraulik-Pumpe.

 

Bremsnickausgleich:

Durch die Trägheit der Masse macht ein abgebremster Wagen eine Bewegung um die Querachse. Dieses Abtauchen der Frontpartie wird durch entsprechende Konstruktion der Vorderachsgeometrie abgeschwächt oder sogar ausgeglichen.

 

Bremsplatten:

Entstehen durch starken Reifenabrieb an der Aufstandsfläche beim Bremsen mit blockierten Rädern. Die Folge ist eine Unwucht am beschädigten Reifen.

 

Bremssattel:

Das Gehäuse über der Bremsscheibe, in dem Bremsbeläge und Druckzylinder untergebracht sind. Je nach Befestigung oder Führung des Bremssattels unterscheidet man Festsattel, Schwimmrahmen, Faustsattel und Schwingsattel.

 

Bremsweg:

Die Entfernung, die während der reinen Bremsdauer (ohne Reaktionszeit) zurückgelegt wird.

 

Einkreis-Bremsanlage:

Zur Übertragung der Bremskraft, ob hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch, dient hier ein einziger Kreis. Bei einer Störung fällt die Bremse aus.

 

Fading:

Das Nachlassen (englisch: Fading) der Bremswirkung bei hohen Temperaturen, die durch schlechte Wärmeabfuhr besonders nach Dauerbremsungen bei langen Bergabfahrten entstehen. Bei Trommelbremsen wirkt sich die dabei auftretende Wärmedehnung bauartbedingt stärker aus als bei Scheiben.

 

Feststellbremse:

Durch Hand oder Fuß zu betätigen. Sie ist eine von der Betriebsbremse unabhängige, mechanisch wirkende Bremse, die den geparkten Wagen auch an einem Gefälle im Stillstand hält.

 

Hauptbremszylinder:

Der (Tandem-)Hauptzylinder des Autos wandelt die auf das Pedal wirkende Fußkraft in hydraulischen Druck um, der dann die Radzylinder betätigt.

 

Motorbremse:

Ist vor allem bei Nutzfahrzeugen wichtig. Dabei werden die viertakttypischen Arbeitsschritte Verdichten und Ausstoßen ausgenutzt. Zusätzlich wird das Auspuffrohr durch eine Drosselklappe geschlossen und die Kraftstoffzufuhr abgestellt. So wird im Schiebebetrieb das Schleppmoment des Motors zum Bremsen genutzt.

 

Pneumatische Bremsanlage:

Für schwere Nutzfahrzeug eingesetzte Bremsanlage, die mit Druckluft arbeitet.

 

Radbremszylinder:

Sie übertragen den hydraulischen Druck des Hauptbremszylinders über die Bremsbeläge auf Scheibe oder Trommel.

 

Reaktionsweg:

Strecke zwischen dem Wahrnehmen einer Situation und dem Beginn der Bremsung.

 

Retarder:

Er wird bei Nutzfahrzeugen eingesetzt um - ohne die Betriebsbremse zu beanspruchen - das Tempo speziell bei Talabfahrten zu halten oder zu verringern. Diese Bremsen arbeiten grundsätzlich verschleißfrei. Es gibt hydrodynamische Anlagen und Wirbelstrom-Retarder.

 

Scheibenbremse:

Bereits 1902 entwickelte Frederick Lancaster die Scheibenbremsen. Ihr Durchbruch kam allerdings erst zu Beginn der sechziger Jahre. Wurden sie zunächst nur auf der Vorderachse eingesetzt, so gibt es mittlerweile auch in den unteren Preisklassen Autos mit vier Scheibenbremsen. Vor allem für PS-starke Modelle werden zur besseren Wärmeabfuhr innenbelüftete und gelochte Scheiben installiert.

 

Stotterbremsen:

Ist der Versuch, durch schnelles Bremsen und Lösen eine maximale Bremsleistung zu erreichen, ohne dass die Räder blockieren. Damit wird die Wirkung des ABS imitiert, allerdings meist ohne dessen Effizienz.

 

Trommelbremse:

Das Prinzip entwickelte Wilhelm Maybach bereits 1899. Er bremste mit einem Band, das er von außen über eine Trommel legte. Seit 1902 gibt es die von Louis Renault erstmals gebaute Innenbackenbremse. Das Hauptproblem der Trommelbremse ist Wärme, die bei scharfem Bremsen schneller entsteht, als sie abgeführt werden kann. Trommelbremsen finden sich heute noch an der Hinterachse. Sie lässt sich einfach mit einer mechanischen Feststellbremse kombinieren.

 

Verzögerung:

Negative Beschleunigung, die im m/s² gemessen wird.

 

Vollbremsung:

Maximale Verzögerung des Autos. Bei einer Vollbremsung ohne ABS blockieren alle Räder.

 

Zweikreis-Bremsanlage:

Gesetzlich vorgeschriebene Regelung der Radbremszylinder mit unabhängigen Bremskreisen.

 

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Bremsflüssigkeit 

 

Bremsflüssigkeit

Beim Bremsen wird die Pedalkraft auf den Radbremszylinder übertragen. Dafür sorgt als Hydraulikflüssigkeit die Bremsflüssigkeit.

Bremsflüssigkeit besteht meist aus Polyglykolether In seltenen und in Spezialfällen (Oldtimer, Armee usw.) können es auch Silikonflüssigkeiten und Mineralöle sein. Handelsübliche Bremsflüssigkeiten haben Siedetemperaturen von 205 °C (DOT 3), 230 °C (DOT 4) oder 260 °C (DOT 5).

Die Bremsflüssigkeit nimmt aus der Luft Wasser auf (Luftfeuchtigkeit), sie ist hygroskopisch. Beim Bremsen erhitzt sich die Bremsflüssigkeit, verdampft das Wasser im Bremssystem. Dadurch ist eine Kraftübertragung auf den Bremskolben nur noch bedingt möglich, weil der Wasserdampf ganz im Gegensatz zur Bremsflüssigkeit kompressibel ist. So wird der Bremsdruck nicht mehr an den Bremskolben weitergeleitet, folglich versagt die Bremse ihre Wirkung. Deshalb ist spätestens nach 2 Jahren die Bremsflüssigkeit von einer Fachwerkstatt wechseln zu lassen.

 

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Abblendlicht

 

Abblendlicht oder auch Fahrlicht ist ein an Fahrzeugen angebrachtes Licht, das zur Ausleuchtung der Fahrbahn vor dem Fahrzeug vor allem nachts dient. Die ausgeleuchtete Fläche beim Abblendlicht endet in etwa. 70 m vor dem Fahrzeug. Das Fernlicht leuchtet die Fahrbahn so weit wie möglich aus.

Das Abblendlicht leuchtet die Fahrbahn asymmetrisch aus. Das bedeutet, dass die rechte Seite stärker ausgeleuchtet wird. In Ländern mit Linksverkehr ist es die linke Seite. Entgegenkommende Fahrzeuge werden somit nicht geblendet. Gleichzeitig wird der rechte (bzw. linke) Fahrbahnrand für den Fahrer klar erkennbar, um so Fußgänger, Radfahrer oder Wildwechsel früher wahrzunehmen.

Das asymmetrische Abblendlicht kann durch schräge" Streuungsmuster in der Streuscheibe des Scheinwerfers bzw. durch Verformungen des Reflektors (z.B. bei modernen Klarglas-Scheinwerfern) erzeugt werden.

 

 

Dieser Bereich kann bei Klarglas-Scheinwerfern abgeklebt werden, damit Fahrzeuge, deren Scheinwerfer für Rechtsverkehr ausgelegt sind, in Ländern mit Linksverkehr den Gegenverkehr nicht blenden.

 

Fahren mit Licht am Tag wird in manchen Ländern bisher nur von Autofahrerorganisationen empfohlen, in anderen ist es aber gesetzlich vorgeschrieben. In dem fall besteht ein Unterschied zwischen Motorrädern und PKW oder LKW.

 

In Deutschland und Frankreich gibt es nur die Empfehlung am Tag mit Licht zu fahren.

 

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Aquaplaning

 

Auch die besten Reifen sind bei Aquaplaning so gut wie manövrierunfähig. Vor allem bei zu schnellem Fahren, verdrängen Vorderreifen Wasser nicht mehr schnell genug. So bildet sich ein Wasserkeil zwischen Reifen und Fahrbahn. Schlagartig reißt der Kontakt zur Straße ab und das eigene Fahrzeug ist weder lenkbar noch kann es gebremst werden.

 

Autobahnen und Bundsstraßen sind zwar so gebaut, dass Regenwasser schnellstmöglich ablaufen kann, aber dennoch kommt es an ungünstigen Stellen, an denen sich Wasserlachen bilden, zu einer akuten Aquaplaninggefahr.

 

Typische Aquaplaning-Fallen:

 

- In Kurven, in denen sich Wasser angesammelt hat , aufgrund der schlechten Entwässerung der Fahrbahn.

- Bei Unterführungen mit verstopften Gully.

- Spurrillen. Dort bleibt bei Regen sehr oft Wasser stehen. Vorsicht auch bei Glätte und Schneeregen.

- Auf breiten Straßen mit mehreren Fahrbahnen (Autobahnkreuze). Auf denen dauert es länger, bis das Wasser abgeflossen ist.

- In S-Kurven, wo die Querneigung wechselt, sammelt sich auf ebenen Stücken im Übergang sehr oft das Wasser.

- Auf Straßen, die neben Berg- und Felshängen entlang führen, sucht sich Regenwasser oft seinen eigenen Weg - über die Straße.

 

Aquaplaning kündigt sich durch leichtgängige Lenkung, durchdrehenden Motor und Wassergeräusche unter dem Auto an.

 

Oft gerät man unvermutet in eine dieser Aquaplaning-Fallen. Auf keinen Fall darf man versuchen zu bremsen.

 

Man tritt die Kupplung und hält das Lenkrad in Fahrtrichtung. Die Räder sollten nie blockieren oder in der falschen Richtung stehen, wenn man wieder Kontakt zur Straße bekommt.

 

Fahrer mit Automatikgetriebe konzentrieren sich auf die Lenkung und sollten nicht versuchen, die Fahrstufe heraus zunehmen.

 

Auf alle Fälle sollte man bei Regen und vor allem bei heftigen Niederschlägen die Straßen aufmerksam beobachten und nach Aquaplaningstellen Ausschau halten.

 

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Autourlaub ohne Stress 

 

Mit den Kindern gut und sicher im Auto unterwegs

Autourlaub ohne Stress

Welche Eltern kennen nicht die bohrenden Fragen der Kids. "Wann sind wir da?" oder "Ich habe Hunger." Da verlieren oft die „tapfersten“ Eltern einmal die Nerven. Vergessen Sie bitte nicht, dass die Kleinen meist noch mehr aufgeregt sind, als Sie. Hier ist totales Verständnis gefragt!

Sorgen Sie also vor der Reise dafür, dass Sie Ihren Kindern während der Reise genügend Abwechslung bieten können. Kleinere Snacks, einfache Spiele und natürlich genügend Pausen sind mit Sicherheit ein Schritt in richtige Richtung.

Unsere Tipps für eine entspannte Autofahrt:

+ Unbedingt öfter anhalten, aussteigen und Bewegung machen (Springseil!)

+ Genügend Getränke und Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch mitnehmen

+ Feuchte Tücher für schmutzige oder klebrige Hände einpacken

+ Ein Must: Plastiktüte für Müll einpacken

+ Spielzeug und/oder Kuscheltier nicht vergessen. Elektronisches Spielzeug (Stichwort „Gameboy“) wirkt Wunder!

+ Legen Sie die Lieblings -CD für die Kids ein (auch wenn es die eigenen Nerven oft enorm strapaziert)

+ Kissen und/oder Decken zum Schlafen mitnehmen

+ Wenn Sie nachts fahren, schlafen die lieben Kleinen eher

+ Kleine Spielchen, wie etwa "Ich sehe was, was du nicht siehst", Automarken -oder Autonummernerkennen lenken ideal von der Monotonie ab

+ Für Pausen auf Parkplätzen eventuell auch Straßenkreide oder ein Boccia-Spiel einpacken

 

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/398/ 

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Drehzahlmesser 

 

Der Drehzahlmesser gibt an, wie viele Umdrehungen (Drehzahl) eine jeweilige Welle, ein Motor oder auch eine andere Maschine in einem bestimmten Turnus (Zeit) läuft.

 

 

In den heutigen Kraftfahrzeugen sind Drehzahlmesser standardmäßig enthalten, jedoch gibt es für die Autolieferanten keine aktuelle Pflicht die Drehzahlmesser einzubauen.

 

Drehzahlmesser gibt es heutzutage in verschiedenen Ausführungen, es fängt an bei einem Drehzahlmesser der nachträglich in Autos usw. eingebaut wird, bis hin zu einem Drehzahlmesser, der als Handgerät fungiert. Ebenfalls in der Beschaffenheit gibt es deutliche Unterschiede, von einem mechanisch funktionierenden Drehzahmesser bis hin zu einem elektronischen Drehzahlmesser.

 

 

Standardmäßig wird bei Fremdzündungs-Motoren der jeweilige Unterbrecherkontakttakt der Zündung als Richtwert verwendet. Bei Dieselmotoren wird hingegen diese Möglichkeit jedoch nur bei den neuen Motoren (elektronisch geregelten) zur Verfügung gestellt. Bei den anderen älteren Modellen wird an der Kurbelwelle / Schwungscheibe oder aber an der Drehstromlichtmaschine ein Sensor bzw. eine der drei Phasen angebracht und jeweils umgerechnet / dargestellt. Die Lichtmaschine dreht im Grunde in einem gleichen Verhältnis wie der Motor und ist somit ein sehr guter Lieferant für den Drehzahlmesser (das Verhältnis von Motor und Lichtmaschine ist konstant).

 

Für den fachlichen Einbau eines Drehzahlmessers, empfehlen wir Ihnen, sich an die Fachhändler / Fachwerkstatt Ihres Vertrauens zu wenden.

 

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Durch passenden Reifendruck Benzin sparen 

 

Bei den ständig steigenden Benzinpreisen machen sich die meisten Autofahrer doch ihre Gedanken, wie sie die enormen Unkosten reduzieren können. Die Fahrweise ist hier von großer Bedeutung. In vielen Zeitschriften und TV Sendungen werden Tipps genannt die einem auf 100km 1-2 Liter Benzin sparen können. Dabei vergessen viele Autofahrer den Blick für ganz simple Dinge. Der Reifendruck z.B. kann ebenfalls den Benzinverbrauch positiv wie auch negativ verändern. Eine Umfrage ergab das nur etwa 10% aller Autofahrer regelmäßig den Luftdruck des Reifens prüfen. Es kommt nicht selten vor das Autos mit vorgegebenen 2,3 bar, nur mit 1,5 bar in den Reifen fahren. Ein solch niedriger Luftdruck erhöht den Rollwiderstand ungemein, was sich dann im höheren Benzinverbrauch bemerkbar macht. Daher sollte man alle 2 Wochen den Reifendruck kontrollieren. Die Herstellerangaben findet man meist im Tankdeckel oder aber an der B Säule der Beifahrerseite. Dies sind jedoch nur Richtwerte. Tests haben bewiesen das eine weitere Erhöhung des Luftdrucks um etwa 0,3 bar, den Benzinverbrauch nochmals um bis zu einem halben Liter pro 100km reduziert.

Jedoch ist hier Vorsicht geboten. Der Reifendruck darf nie höher sein als der vom Reifenhersteller angegebene Maximaldruck. Diesen kann man auf dem Reifen ablesen. Ist der Maximaldruck des Reifens mit 3 bar angegeben, so sollte man im kalten Zustand nie mehr als 2,6 bar einfüllen. Denn bei einer längeren Fahrt werden die Reifen warm. Dies hat zur Folge, dass sich die Luft im Inneren ausdehnt. Folglich steigt der Druck. Deswegen gilt im kalten Zustand stets die Regel 0,4 bar unter dem Maximaldruck zu bleiben. Nun kann das fröhliche Benzinsparen beginnen.

 

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Fahren am Berg

 

Welcher Fahrer ist fit für eine lange 12-km-Strecke bergab, die ihn aus 2000 m Höhe mit 12 Prozent Gefälle und etlichen Spitzkehren hinunter führt.

Bremsscheiben werden dabei unüberlegter, dauernder Bedienung bis zu 800°C heiß und glühen dann richtig rot auf. Die Hitze wir weitergeleitet und strahlt auf die Bremszylinder. Das hat zu Folge, dass der Wasseranteil der Bremsflüssigkeit verdampft. Durch den Druck der auf die Fußbremse wirkt, entstehen Dampfblasen. Und somit verlängert sich der Weg des Bremspedals mitunter zum Bodenblech. Das Ergebnis ist eine Bremswirkung, die gleich Null ist. Deshalb hält man besser folgende Schritte ein:

 

- Alle zwei Jahre sollte man die Bremsflüssigkeit wechseln lassen. Je älter Bremsflüssigkeiten sind, desto mehr Wasser enthalten sie, wodurch letztendlich ihr Siedepunkt sinkt.

 

- Die Hauptarbeit sollte der Motor übernehmen. Also bergab den 2. oder auch den 1. Gang einlegen. Aber keinesfalls sollte man den 3. oder 4. Gang einlegen!

 

- Die Kupplung nie zum Bremsen benutzen. Die Mitnehmerscheibe des Getriebes kann beim Wiedereinkuppeln regelrecht explodieren.

 

- Fährt man auf einem Automatikfahrzeug, die Stufe 1 oder 2 einlegen. Bei einer Fahrt würde man mit der Drive-Stellung ("D") immer schneller werden.

 

Ist es nun doch passiert. Die Bremse ist heiß und zeigt keine Wirkung mehr. So wendet man die Katastrophe ab:

- Das Bremspedal mehrmals schnell hintereinander betätigen. Durch das "Pumpen" werden die Dampfblasen komprimiert. Und ganz wichtig: Immer auf dem Pedal bleiben, damit der Pedaldruck gehalten wird!

- Nun zieht man die Handbremse.

- Hilft das nicht, muss man Wohl oder Übel einen niedrigeren Gang gewaltsam reinwürgen.

- Als letztes bleibt einem dann nur noch die Flucht in einen Seitenweg.

- Ist kein Weg in Sicht, kann man nur noch an Mauern, Felswänden oder Planken entlangschrammen.

 

 

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Fahren bei Nebel

 

Bei Nebel sind zu geringe Sicherheitsabstände und zu hohes Tempo die Hauptursache für die meisten Unfälle. Und immer daran denken: Bei Nebel besteht erhöhte Unfallgefahr.

 

Taucht plötzlich eine Nebelwand/-bank vor einem auf, ist das Tempo drastisch zu reduzieren. Man passt die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen an. Beträgt die Sichtweite nur 50 Meter, darf höchstens mit Tempo 50 gefahren werden. Um auf plötzliche Bremsmanöver des Vorausfahrenden noch rechtzeitig reagieren zu können, vergrößert man den Sicherheitsabstand.

 

Das Fahrlicht sollte man schon bei den ersten Nebelschwaden einschalten, um besser zu sehen und um besser gesehen zu werden. Man sollte immer schauen, dass seine Scheinwerfer und Heckleuchten auch funktionieren und sauber sind. Nur wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt, darf man die Nebelschlussleuchte anschalten. Wegen ihrer starken Blendgefahr muss man sie auf nebelfreien Stücken oder bei wieder größeren Sichtweiten sofort ausschalten. Fahrten bei Nebel erfordern die volle Konzentration, so sind häufigere Pausen zu empfehlen. Auf Rastplätzen sollte man zur eigenen Sicherheit stets mit eingeschaltetem Licht zu parken.

 

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Fahrverhalten 

 

Typische Ursachen für Unfälle:

 

Junge Menschen fahren nicht unbedingt schlechter als ältere. Was ihnen aber fehlt: Erfahrung. Erst nach und nach gehen ihnen die Bedienung des Pkw und das schnelle Erfassen von Verkehrssituationen in Routine über.

 

Auch wenn man schon einige brenzlige Situationen überstanden hat, sollte man nicht glauben sein Auto perfekt zu beherrschen. Es sollte darüber nachgedacht, warum man in solche heiklen Situationen geraten ist.

 

Kombinieren sich Selbstüberschätzung und Selbstüberforderung des Fahrers, sind oft schwere Unfälle die Folge. Schon wenn man für einen kurzen Moment nicht weiß, ob man aus einer Kurve heil herauskommt, hat man sich überschätzt.

 

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Felgenpflege 

 

Beschädigungen der Felgenoberfläche durch Bordsteinberührungen oder Steinschlag, sollten schnellstmöglich mit einem Lackstift nachgebessert werden. Sonst kommt es zu Unterwanderungen an den Rändern der Beschädigung, wenn das freigelegte Aluminium eine Oxydschicht bildet.

 

Hochglanzpolierte Felgen sollten entsprechend als Vorsorgeschutz eingepflegt werden. Hartwachs geeignet sich hierfür sehr gut als "schützende" Schicht vor dem Alltagsschmutz. Bei der gewöhnlichen Autowäsche reicht dann schon Spülwasser, um die geliebten Felgen zum Glänzen zu bringen.

Aber oftmals ist es dann doch schon zu spät und eingebrannter Bremsstaub, Rostflecken oder Blindstellen trüben die Felgenoptik. Dann sollte unbedingt zu säurefreien Felgenreinigern gegriffen werden.

Beachten sie die Einwirkzeit des Herstellers und danach die Felgen mit einem Dampfstrahler oder Wasserschlauch abspülen und trocknen lassen.

Nie die Reinigung in der prallen Sonne oder nach einer längeren Fahrt vornehmen. Die Felge sollte immer möglichst kalt behandelt werden.

 

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Lackpflege 

 

Vor der Lackpflege müssen die zu behandelnden Lackflächen gereinigt werden. Mit der Vorreinigung entfernt man verschiedene Zusätze, Wachse und grobe Verunreinigungen, die einer Politur nur schaden würden.

 

Vor dem Hochglanz sollten Problemflecken wie Baumharze, Vogelkot oder Teerspritzer und Insektenreste mit einem Spezialreiniger beseitigt werden.

 

Die Politur kommt erst darauf, wenn der Wagen von seinem Schmutz befreit ist. Drei verschiedene Wachse werden dafür z.B. von SONAX angeboten: Wachse für stark angegriffene, leicht matte und für neuwertige Lacke. Sie basieren auf extrem feinen Wachspartikeln, die so leichter in die Lackporen eindringen sollen. Damit geht das Polieren viel einfacher und schneller.

 

Es sollte nie bei praller Sonneneinstrahlung poliert werden, da sonst das Wachs zu schnell eintrocknet. Daher sollte nur auf Teilflächen wie Motorhaube oder Dach poliert werden.

 

Eine Politur muss immer gleichmäßig verteilt werden. Anschließend eintrocknen lassen. Am Ende sollte mit einem Mirkofasertuch der leichte Wachsschleier nachpoliert werden, um beste Ergebnisse zu erzielen.

 

Tipp zur Pflege von Kunststoffen:

 

Mit zunehmendem Alter leiden besonders die Plastikanbauteile am Wagen: An der rauen Oberfläche sammeln sich oft kleine Schmutz- u. Dreckteilchen, die dann die vorher schwarzen Kunststoffteile grau wirken lassen.

Nach der Vorwäsche nimmt man einen transparenten Kunststoffreiniger. Der macht den Kunststoff porentief rein und frischt die Farben wieder auf. Er wirkt zugleich als Versiegelung und schützt die Kunststoffteile langfristig gegen erneute Vergrauung und neue Verschmutzungen.

 

Es sollte aber stets beachtet werden, dass sich viele Kunststoffreiniger für den Außenbereich nicht automatisch für Cockpitoberflächen eignen.

 

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Reifenarten

 

Unterscheidung im Aufbau

 

Es gibt zwei Typen von Reifen die hinsichtlich ihrer Bauart unterschieden werden: Diagonal und Radialreifen. Diagonalreifen wurden zuerst entwickelt und waren am Anfang des Automobilbaus üblich. Erst 1948 wurden die Radialreifen entwickelt. Diagonalreifen lassen sich durch mehrere schräg überkreuzte Karkasslagen erkennen. Sie verlaufen schräg zur Laufrichtung des Reifens. Im Vergleich zu Radialreifen hat die Lauffläche so eine beweglichere Lauffläche. Die Reifen haben somit eine bessere Selbstreinigung im Schlamm und passen sich besser an unebene Untergründe an. Die hohe Beweglichkeit der Reifenfläche ist aber auch Nachteil. Sie macht den Reifen unbeständiger und instabiler auf asphaltierten Straßen. Heute sind Diagonalreifen noch bei landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen zu finden. Teilweise werden sie noch im Off-Road-Bereich eingesetzt.

 

Der Radialreifen beruht im Reifenaufbau auf einer klaren funktionalen Trennung. Zum einem sind Karkassenlagen radial angeordnet und garantieren ein besseres Einfedern des Reifens und zum anderem befindet sich unter dem Profil bzw. der Lauffläche mehrere stabilisierende Gürtelflächen. In der Karkasse sind zusätzlich mehrere gummierte Cordfäden eingearbeitet und verlaufen ebenfalls radial zur Laufrichtung des Reifens. Dadurch entsteht der Effekt einer höheren Laufleistung eine verbesserte Haftung bei Nässe, in Kurven und bei den Laufeigenschaften.Die ersten Radialreifen erzielten sogar eine doppelt so lange Laufzeit wie die meisten Diagonalreifen.

 

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Reifenwechsel Sommer/Winterreifen 

 

Wann ist ein Reifenwechsel vorzunehmen?

 

Empfohlen wird bei 7°C einen Wechsel von Sommer- auf Winterreifen oder umgekehrt vorzunehmen. Allerdings kann man auch mit sehr guten Sommerreifen noch bei knapp über Gefrierpunkt liegenden Temperaturen fahren. Winterreifen sollten aber schnellstmöglich gewechselt werden, wenn anhaltend mit wärmeren Temperaturen zu rechen ist. Wegen ihrer weichen Gummimischung würden das Profil zu schnell abbauen und das verkürzt die Laufdauer der Reifen enorm.

 

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Scheibenpflege 

 

Scheiben verdrecken nicht nur von außen, sie verdrecken auch von innen durch das Gebläse. Schnelles Wischen mir einem Tuch verbessert sie Situation nicht. Im Gegenteil, es verwischt die feinen Staub- und Fettpartikel nur. Um dem zu entgehen sollte man spezielle Scheibenreiniger benutzen.

 

Wie geht man nun richtig vor?

 

Zuerst sollte man von Außen anfangen zu putzen. Dabei zuerst die Gummileisten und die Auflageflächen der Scheibenwischer von tiefen Verunreinigungen befreien. Tut man das nicht, kommt bei jedem Wischen neuer Schmutz auf die Scheibe. Hat man das erledigt, kann man nun damit beginnen, die Scheiben zu putzen.

 

Klares Wasser ist dafür am besten geeignet. So vermeidet man, dass Schmutzpartikel das Glas zerkratzen. Deshalb auch immer ausreichend klares Wasser verwenden.

Dann sollte man sein erst sein Scheibenputzmittel einsetzen und damit die Scheibe einreiben bzw. einsprühen. Nachdem man das getan hat, wieder mit ausreichend Wasser die Scheibe(n) abspülen und mit einem trockenen Tuch nachwischen.

Jetzt sind die Scheiben von außen schon sauber. Nun geht es weiter mit der Innenpflege. Auch hier zuerst die Gummileisten reinigen. Nun gilt es die Scheiben von innen mit dem Reiniger zu behandeln. Es ist am besten, wenn man diese einsprühen kann. Nach einer kurzen Einwirkphase (kann nach Hersteller variieren) die Innenscheiben mit einem Tuch abwischen, das nicht fusselt. Hier eignen sich am besten Leder- und Mikrofasertücher. Zur Not kann auch Küchenrollenpapier benutzt werden.

Vorsicht beim Reinigen der Heckscheibe: Nur entlang der Heizdrähte wischen.

Tipp: Wischt man solange bis es beim Wischen quietscht, kann man sicher gehen, dass der restliche Reiniger von den Scheiben verschwunden ist und die Scheiben nun richtig klar sind.

 

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Tiere im Fahrzeug

 

Wenn es zu einem Unfall kommt, bei dem das Tier nicht entsprechend gesichert ist, riskiert man die Gesundheit und das Leben des Tieres und sein eigenes. Tatsächlich sind die meisten Tiere im Wagen nicht ausreichend gesichert. Crash-Versuche haben zeigt, wie groß dabei die Gefahr für Mensch und Tier sein kann.

 

Bei einem Aufprall mit 50 km/h können ungesicherte Tiere an die Windschutzscheibe geschleudert werden und wären tödlich verletzt worden. Tiere können bei dieser Geschwindigkeit mit dem dreißigfachen ihres Gewichts gegen die Winschutzscheibe oder Rückenlehne des Fahrersitzes prallen und diese sehr schwer beschädigen. Als Fahrer oder Beifahrer erleidet man unter diesen Umständen höchstwahrscheinlich stärke Verletzungen.

Deshalb: Tiere bei Fahrten im Auto richtig sichern.

 

Schutzdecken haben gezeigt, dass zumindest bei stärkeren Kollisionen weder Insassen noch Tiere geschützt werden. Auch Hunde-Sicherheitsgurte schonen den oder die Vierbeiner nicht. Selbst Trennnetze oder Trenngitter im Heck des Pkw haben nie richtig bewiesen, was sie versprochen haben. Für einen wirksamen Schutz von Mensch und Tier sind am besten spezielle Transportboxen aus Kunststoff geeignet. Sie sind in vielerlei Größen erhältlich. Man sollte aufpassen, dass sie etwas größer für sein Haustier ausfallen, um das Wohlbefinden des Tieres zu bestärken. Es hilft auch, wenn man die Transportbox möglichst verdunkelt, im Pkw abstellt. Egal wo man die Box abstellt, sollte man sie so gut wie möglich gegen Rutschen absichern. Stellt man die Box zusätzlich quer zur Fahrtrichtung, sorgt man für eine gleichmäßige Sitzverteilung bei einem Aufprall. Das Tier sollte man vorher allmählich an die Box gewöhnen, damit es diese auch akzeptiert und sich gern darin aufhält.

 

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Wintercheck 

 

Batterie unbedingt überprüfen:

Wenn es kalt ist, kann es oftmals passieren, dass die Batterie ab und an streikt. Gerade wenn der Pkw bei Temperaturen unter Null längere Zeit nicht gefahren wird, kommt es vor, dass er nicht mehr anspringt. In dem Fall hilft nur eine Starthilfe. Was ist zu tun Kabel, damit der Zündfunke überspringt? Zur eigenen Sicherheit sollte man diese Reihenfolge einhalten:

 

Haben die beiden Batterien die gleiche Spannung (i.d.R.12 Volt)und sind sie von gleicher Kapazität (zu sehen am Batterieaufdruck).

Nun sollte der Motor des stromgebenden Fahrzeuges gestartet werden.

 

Zuerst die entladene Batterie anklemmen und dann auch zuerst die Pluspole beider Batterien mit dem roten Starthilfekabel verbinden.

 

das schwarze Kabel klemmt man dann an den Minuspol der stromgebenden Batterie an und schließt an Motor- oder Karosseriemassen das andere Ende an.

 

Hinweis: Auf keinen Fall den Minuspol an die leere

 

Batterie anschließen, da Gefahr eines Funkenschlags besteht, der explosive Gase entzünden kann. Also Vorsicht!

 

Nun den Motor starten. Bei einem erfolglosen Startvorgang sollte man nach zehn Sekunden abbrechen und es nach ungefähr einer halben Minute wieder erneut versuchen.

 

Das Abklemmen der Kabel usw. erfolgt logischerweise genau in umgekehrter Reihenfolge: Also zuerst das schwarze Kabel vom Minuspol, und dann das rote Kabel vom Pluspol trennen.

 

Den Wagen mit der leeren Batterie sollte man nicht sofort wieder abstellen, sondern es ist besser den Wagen für eine kurze Strecke zu fahren, damit die Batterie sich über die Lichtmaschine wieder auflädt.

 

Hier eine kleine Checkliste:

- Türdichtungen: mit Silicon einreiben

- Türschlösser: ölen und fetten

- Eiskratzer und Defroster-Spray für die Autoscheiben

- Starthilfekabel, Schneebesen, Wolldecke im Kofferraum mitführen

- Winterreifen mit 0,2 bar Luftdruck mehr als angegeben fahren

- Frostschutzmittel bei Scheibenwischwasser zugeben

- Säurestand bei Batterie prüfen. Ggf. nachfüllen oder Batterie austauschen

- Zündkerzen prüfen lassen und ggf. austauschen

- Frostschutzmittel auch im Kühler nachfüllen (lassen)

- Scheinwerfer und Spiegel reinigen und ggf. Einstellung prüfen

 

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Ford Motors

 

Die Ford Motor Company wurde im Jahre 1903 durch 12 Investoren und einem Kapital von 28.000 U$ - Dollar gegründet. Ein Investor war der bekannte Henry Ford, der schon in jungen Jahren (mit 15 Jahren) seinen ersten Verbrennungsmotor baute.

 

 

Durch einen marketingtechnischen und auch technischen Coup den Henry Ford aufstellte, wurde das Auto im ganzen Lande bekannt. Er fuhr die 1 Meile auf dem St. Clair-Sees innerhalb von 39,4 Sekunden. Dies überzeugte den Rennfahrer Oldfield, der das Automobil auf seiner Reise quer durch das ganze Land mitnahm und so Ford zu einer Marke aufbaute.

 

Durch die stetige Teilnahme an Autorennen, z.B. dem Coast-to-Coast Rennen, und auch den sehr guten Platzierungen wurde die Marke Ford immer bekannter. Durch die Berühmtheit des Modell Ts war es auf den Straßen Amerikas allgegenwärtig. Durch die gesteigerte Nachfrage, und der damit zusammenhängenden Knappheit an Produktionsfaktoren, führte Ford die Fließfertigung ein. Dies führte zu enormen Steigerungen in der Produktion und der Wirtschaftlichkeit.

 

Bekannt wurde Ford auch durch sein soziales Arrangement für seine Mitarbeiter, so mussten diese nur 8 Stunden am Tag arbeiten und erhielten ansehliche Gehälter. Ebenfalls wurde für Arbeitnehmer ein neues System für eine Art Gewinnbeteiligung eingeführt, was die Mitarbeiter noch stärker mit dem Unternehmen gebunden hatte.

 

Ein Führungswechsel bei Ford gabe es im Jahre 1919, der Vorsitz der Company wurde auf den Sohn des Henry Ford, Edsel Ford, übertragen. Trotz der starken weiteren Einflussnahme des Henry Ford, konnte sich in naher Zukunft Edsel Ford im Bereich der Autokonstruktion weiter durchsetzen.

 

 

Ihm und seinen Entwicklern gelang vor 1927 ein weiteres erfolgreiches Ford Modell, das Modell A, es wurde in der Zeit von 1927 bis 1931 mehr als 4 Millionen mal produziert und auch verkauft.

 

Schon relativ jung verstarb Edsel Ford an Magenkrebs im Jahre 1943, die offene Stelle die durch dieses Unglück entstanden war, sollte lt. Henry Ford durch Harry Bennett übernommen werden. Was jedoch durch interne Diskrepanzen nicht geschah, so dass Henry Ford die Geschäfte wieder in die Hand nahm.

 

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Opel

 

Die Firma Opel wurde im Jahre 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim (immernoch der Firmensitz der Unternehmung) gegründet. Von Anfang an wurden in den Werkstätten von Adam Opel Nähmaschinen hergestellt. In den späteren Jahren kamen Fahrräder hinzu. Durch einen Lotto Gewinn des Schwiegervaters konnte die Produktion auf eine Serienfertigung/Massenproduktion umgestellt werden und somit die Nachfrage nach Nähmaschinen befriedigt werden.

 

Durch die Erweiterung des Produktsortiments, dem Fahrrad, konnte schon relativ schnell eine Marktführerschaft in diesem Segment erreicht werden. Erst nach dem Tod von Adam Opel wurden auch Autos in das Produktionssortiment mit aufgenommen. Dies geschah durch die Übernahme des Automobilpioniers / Konstrukteur Friedereich Lutzmann. Sie bauten schon damals verschiedene Karosserie- / Motorvarianten, jedoch konnten sie gegen die französischen Motorwagen nicht mithalten und stellten zwischenzeitlich die produktion der Automobile ein.

 

Jedoch hielt die Pause nicht lange an, im Jahre 1902 unterzeichnete Opel einen Kooperatiosnvertrag mit dem Automobilhersteller Darracq und produzierten fortan die Voiturette Fahrzeuge, welche unter der Marke Opel-Darracq vertrieben wurden. Die Expansion in den folgenden Jahren ging soweit, dass in Rüsselsheim das Opelwerk neu ausgestattet wurde, Fliesbandfertigung. In den Jahren 1929 und 1931 verkauften die Brüder Wilhelm von Opel und Fritz von Opel an die amerikanische Automobilgeselschaft General Motors. Sie konnten ebenfalls beim Vertragsabschluss durchsetzen, dass der Name Opel für weitere Modelle angewendet werden sollte.

 

Selbst während des zweiten Weltkrieges wurde weiter in Deutschland produziert, General Motors wurde 1936 durch die deutsche Regierung Steuerfreiheit eingeräumt. Somit konnte GM insgesamt 1,1 Millionen Fahrzeuge produzieren.

 

Die Werke im östlichen Deutschland mussten nach dem Krieg an die Sowjetunion abgetreten werden und wurden als so genannte Reparaturleistung bzw. Kriegsentschädigung übergeben.

 

Im westlichen Deutschland entwickelte sich Opel sehr gut und konnte mit den Modellen Kadett A, Kapitän, Admiral und dem Diploamt viele Marktanteile wieder ergattern.

 

Auch heute ist Opel noch einer der größten Automobilhersteller in Deutschland, aktuelle Modelle sind z.B. der Vivaro, Movano Serie B, Antara (ab Herbst 2006), Zafira B, Combo, Agila, Meriva, Vectra C und dem Signum und Einigen weiteren.

 

 

 

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